Fahrt nach Tschechien mit Hemhofen

In der ersten Ferienwoche ging es für uns und die Hemhofener Pfadis auf nach Tschechien. Nach fünf Stunden Fahrt und einigen neu aufgenähten Batches kamen wir endlich in Prag an. Zwar mussten wir unsere Zelte im strömenden Regen aufbauen, jedoch hatten wir dafür auf der restlichen Fahrt das beste Sommerwetter. In den nächsten Tagen lernten wir viel über Prag: wir besuchten das jüdische Stadtviertel, probierten die legendären Baumstriezel und genossen die Aussicht von der Prager Burg. Natürlich durfte auch das abendliche Singen am Lagerfeuer mit Stockbrot nicht fehlen. Am Donnerstag verbrachten wir den Tag mit den tschechischen Pfadfindern Elias und Martin, die uns einiges über die Stadtgeschichte erzählen konnten. Nach unserem Haijk am Freitag kühlten wir uns im Naturfreibad ab und verbrachten den Nachmittag mit einigen Runden Werwolf. Am Samstag gingen wir zum Abschluss der Fahrt auf der Moldau Tretbootfahren und genossen den Abend noch bei ausgiebigem Essen in der „Fat Cat“ im Stadtzentrum.

Artikel und Bilder von Amelie und Skyler Borrmann

Pfingstlager – Thema Hanse

Wir waren auch dieses Jahr wieder am Pfingstlager dabei. Dieses Jahr war dieses Lager besonders groß, da Pfadis aus vier verschiedenen Regionen aus ganz Franken anwesend waren.

Am Freitag fuhren die Feuerluchse und die Wilden Wölfe also mit dem Zug nach Gunzenhausen und liefen von dort aus weiter zum Pfadfinder-Zeltplatz Altmühlsee Pavillon. Das Material war bereits mit dem Auto dorthin gefahren worden, deshalb konnten wir sofort unser Zelt im Teillager Lübeck aufbauen.

Am nächsten Morgen versammelten sich alle Teillager: Bremen, Braunschweig, Salzwedel, und wir, also Lübeck. Hier wurden wir erst einmal begrüßt und in das Thema eingeführt: All die Handelsstädte hatten sich in Hamburg versammelt, um einen Hansevertrag zu schließen. Am nächsten Tag dekorierten wir unsere Teillager mit passenden Schildern und Bannern. Über die nächsten Tage fanden verschiedene spannende Workshops statt, allerdings war das Wetter erst einmal nicht sehr gut. Auch am Sonntag während dem Gottesdienst am See regnete es leider.

Anschließend sollte der Vertrag abgeschlossen werden. Doch dieser war spurlos verschwunden. Sofort fingen alle Teillager an, sich gegenseitig zu beschuldigen. So fingen alle Teillager für sich an, bei einem Geländespiel Beweise gegen die anderen zu finden. Dort tauchten aber auch Piraten auf, die den Teilnehmenden die Beweise wegnehmen wollten. Erst als alle Teillager ihre Beweise zusammenlegten, fanden sie den Grund dafür heraus: Die Piraten hatten den Handelsvertrag gestohlen, weil er ihnen schaden würde. Schließlich fanden sie eine Lösung, die allen gefiel: Die Piraten durften ein Teil des Handelsvertrages werden und gehörten künftig zur Gemeinschaft der Städte dazu. Das musste natürlich gefeiert werden, und zwar mit dem Großen Hansefest am letzten Abend. Unser Teillager konnte dazu mit zwei umgedichteten Liedern beitragen, die auch jeweils von einem großen Teil des Teillagers mit performt wurden. Daneben genossen wir aber auch die Beiträge der anderen Teillager und das leckere Essen, für das alle Küchen etwas beigetragen hatten. Sogar das Wetter war deutlich besser geworden.

Am Dienstag mussten wir unser Zelt leider wieder abbauen, ins Auto verladen, zurück zum Bahnhof laufen und wieder nach Hause fahren.

Es war mal wieder ein sehr schönes Lager und wir haben uns sehr gefreut, dabei sein zu können.

Stammes- / Techniklager

Am 1. Maiwochenende fand für unseren Stamm ein Techniklager statt. Ziel war es, unserer Sippe, den Wilden Wölfen, Pfadfindertechniken wie das Aufbauen eines Zeltes und die dafür benötigten Knoten beizubringen.

Am Freitag packten wir das Material in die Autos und fuhren in Richtung Leutenbach. Dort in der Nähe durften wir auf einer Wiese zelten.

Zuerst mussten wir aber das ganze Material über eine lange Treppe auf den Berg schleppen und brauchten danach etwas Zeit, um uns zum Zelt aufbauen zu motivieren.

Irgendwann starteten wir aber dann doch mit dem Aufbau. Trotz anfänglichem Chaos, weil einige der Sipplinge noch nie ein Zelt aufgestellt hatten, lief es eigentlich ganz gut, und wir hatten schließlich zwei Jurten aufgebaut.

Am nächsten Morgen starteten wir mit dem Programm: Jenni hatte ein Gruppenspiel vorbereitet, bei dem Sipplinge und Leitende gleichermaßen mitspielen mussten, um das mit „Bomben“ versehene Spielfeld sicher zu überqueren.

Danach wanderten die Sippenleitungen Amelie und Skyler mit den Sipplingen in den Wald, um in einer Art Schnitzeljagd ein Kreuzworträtsel mit Pfadiwissen zu füllen. Währenddessen gab es aber auch einen Mordfall zu lösen: es gab eine Liste mit Verdächtigen, von denen während der Wanderung immer mehr ausgeschlossen werden konnten, bis nur noch der Mörder übrig blieb.

Die zurückgebliebenen Leiter fingen währenddessen an, das Abendessen vorzubereiten, mussten aber währenddessen noch dafür sorgen, dass die Picknickbank, die uns als Küche diente, vor dem angekündigten Regen geschützt war. Dummerweise hatten wir nicht genügend Heringe dabei, weshalb die aufgespannte Plane an einem Baum und einem der Zelte befestigt werden musste.

Am Abend konnten wir aber trotzdem im Trockenen das leckere Essen genießen. Wir bekamen auch Besuch von ein paar Wanderern, die auf dem nahe gelegenen Wanderweg unterwegs gewesen waren und unsere Zelte gesehen hatten. Wir luden sie ein, sich zu uns zu setzen und unterhielten uns noch eine Weile. Dann bemerkten wir jedoch die Anzeichen des angekündigten Gewitters, weshalb die Wanderer schnell ihren Weg fortsetzten und wir unsere Zelte nochmal wetterfest machten. Am Abend spielten wir den Wilden Wölfen noch unsere Interpretation des Rotkäppchens vor – wir nannten es Robertkäppchen – und gingen dann mit dem Geräusch von Donner und Regen auf dem Zelt schlafen. Am nächsten Morgen hatte der Regen aufgehört und alle Zelte waren zum Glück stehen geblieben.

Dann war es jedoch schon Zeit, die leider noch nassen Zelte abzubauen, die Treppe wieder runterzuschleppen und wieder nach Hause zu fahren.

Es war insgesamt ein wirklich schönes Lager, und die Sipplinge haben einiges über Pfadfindertechniken gelernt.

Haik der Sippe Feuerluchse

Am Wochenende vom 11. bis zum 13. Oktober 2024 trafen wir als Sippe Feuerluchse uns zu einer Wanderung in der Fränkischen Schweiz. Wir fuhren mit dem Zug nach Ebermannstadt und liefen von dort aus über Gasseldorf auf einen Berg. Überhalb von Streitberg schlugen wir unser Zelt auf. Da es in der Nacht nur 3 Grad hatte, waren wir alle durchgefroren, trotzdem machten wir uns auf den Weg. Wir liefen eine ganze Weile und machten dann eine Mittagspause auf dem Brunhildenstein mit Blick über Muggendorf. Auf unserem Weg durch den Wald erkundeten wir mehrere Höhlen, auch wenn wir die meisten aufgrund von Fledermausschutz nicht betreten durften. Am Nachmittag durchquerten wir ein Tal, um zum Druidenhain zu kommen, wo wir übernachten wollten. Wir bauten unser Zelt auf, kochten etwas leckeres zu essen und spielten dann noch eine Runde Wizard im Zelt.

Am nächsten Morgen kamen wir erst gegen Mittag los, mussten den Berg wieder runter und folgten dem Tal nach Behringersmühle. Dort stiegen wir am Bahnhof in die Dampflok und fuhren die gesamten 27 Kilometer, die wir an diesem Wochenende gewandert waren, zurück nach Ebermannstadt.

Quelle: Selbst
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