Stammeshajk 2026 – Fränkische Schweiz

Dieses Jahr im Juni haben wir mal wieder einen Stammeshajk gemacht. Dabei waren die Sippen Wilde Wölfe und Pfeilgiftfrösche sowie unsere R*R-Runde Feuerluchse.

Wir trafen uns am Freitag in Forchheim, um die Zelte und das Essen einzupacken. Danach fuhren wir mit dem Zug nach Ebermannstadt und machten uns auf den Weg.

Leider bogen wir schon am Anfang falsch ab und liefen einen Straße hinauf, nur um kurz darauf umzukehren und alles wieder runterzugehen.

Der Weg am Fluss, dem wir dann folgten, war aber sehr schön zu laufen.

Nach einer kurzen Pause auf einer Wiese begannen wir unseren Aufstieg in den Wald in Richtung der Burgruine Neideck. Zumindest dachten wir das, doch leider hatten wir uns erneut verlaufen.

Als wir unsere Orientierung endlich wiedererlangten, waren wir dennoch mitten im Wald auf einem weiteren Berg, den wir nicht hätten besteigen müssen. Mitten durch den Wald kletterten wir ihn wieder herunter, da es keinen Weg gab. Das war ein ziemliches Abenteuer, aber wir kamen alle gut unten an und hatten es dann auch nicht mehr weit bis zur Burgruine.

Während die Sippen sich an der Burg etwas umsehen durften, kochten wir Leitenden eine leckere Nudel-Tomaten-Suppe.

Nachdem wir gegessen hatten, machten wir uns auf den kurzen Weg zur Neideck-Höhle, um dort zu übernachten. Wir spielten noch eine Runde Werwolf und es gab eine Gute-Nacht-Geschichte, dann gingen wir auch schon schlafen.

Am nächsten Morgen waren die Kinder sehr früh wach und wollten anfangen, die Höhle zu erkunden, deshalb übernahm ein Teil der Leitenden das Kochen, während die anderen mit in den Sippen mitgingen.

Irgendwann war dann endlich alles wieder in den Rucksäcken verstaut, und wir machten uns auf den Weg nach Muggendorf. Dort machten wir eine längere Pause an der Wiesent und füllten unsere Wasserflaschen in einem nahegelegenen Restaurant auf.

Danach machten wir uns auf den Weg nach oben Richtung Druidenhain. Das war super steil und anstrengend, aber mit vielen Pausen schafften wir es schließlich nach oben. Dann ging es noch ein Stück weiter, bis wir schließlich am Druidenhain ankamen. Dort durften die Kinder noch eine Weile spielen, bis sie schließlich abgeholt wurden.

Für die meisten aus den Sippen war das ihr erster Hajk, deshalb freuen wir uns ganz besonders, dass wir die knapp 12 Kilometer trotz einiger schwieriger Anstiege geschafft haben!

Wir Feuerluchse machten uns dann auf den Weg, da wir noch weiter wandern wollten.

Wir liefen an diesem Abend noch bis zur Esperhöhle, wo wir bemerkten, dass unsere Gewürze verschwunden waren, deshalb schmeckte unsere Nudelsuppe diesmal nicht so gut. Nachdem wir uns noch ein wenig in der Höhle umgeschaut hatten, beschlossen wir, doch noch etwas weiter zu wandern, und kamen noch bis vor Windischgaillenreuth. Dort hatten wir etwas Schwierigkeiten, noch im Dunkeln einen Platz für unsere Kohte zu finden und diese aufzubauen.

Schließlich schafften wir es, uns mit 6 Personen (mit teilweise sehr überdimensionierten Isomatten) in das kleine Zelt zu quetschen.

Am nächsten Morgen dann aßen wir nochmals Pampf, nur dass wir diesmal leider keinen Zimt mehr hatten. Dafür fanden wir heraus, dass das auch mit Marmelade gut schmeckt.

In Windischgaillenreuth mussten wir dann dringend unsere Wasserflaschen auffüllen. Es tat uns etwas leid, am Sonntagmorgen jemanden aus dem Haus zu klingeln, aber wir brauchten dringend Wasser, denn danach wanderten wir mehrere Kilometer, ohne auf ein einziges Dorf zu treffen.

Wir liefen weiter durch den Wald, und insgesamt war es noch ein sehr schöner Weg.

Schließlich kamen wir mittags wieder in Ebermannstadt an und aßen noch ein Eis, bevor wir den Zug zurück nach Forchheim nahmen und der Hajk nach weiteren 15 km auch für uns beendet war.